CD der Woche

Album der Woche: Tina Dico – Fastland

Auffällig ist, dass das Werk sehr konzentriert und dicht ist. Nur zehn Songs sind drauf, davon ist einer gar kein richtiger Song, sondern nur ein einminütiges Interlude. Das Album beginnt sehr düster mit “Not Even Close”, auch die dunkle Stimmfarbe und die leicht dunkle Stimmung sind Dico-typisch. Die dänische Sängerin, Weiterlesen…

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CD der Woche

Album der Woche: Anna Calvi – Hunter

Völlig durchnässt und mit verschmiertem roten Lippenstift blickt Anna Calvi ein unbestimmtes Gegenüber lustvoll an. Noch verschwitzt vom Akt oder schon in den “Swimming pool” gesprungen, den sie hier in einer cineastischen, breit gepinselten Streicherballade besingt? So oder so legt Calvis drittes Album “Hunter” bereits mit dem Cover nahe, dass Weiterlesen…

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CD der Woche

Album der Woche: Sophie Hunger – Molecules

Darauf dürften sich alle einigen können: Ein neues Album von Sophie Hunger ist erst einmal ein Grund zur Freude, hat sich die in der Schweiz geborene Weltbürgerin doch mit ihren bisherigen fünf Platten als herausragend talentierte Musikerin zwischen Singer-Songwriter-Folk, düsterem Chanson und Jazz etabliert. Weniger harmonisch dürften allerdings die Reaktionen Weiterlesen…

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CD der Woche

Album der Woche: JONATHAN JEREMIAH – Good Day

Mit Good Day veröffentlicht der britische Singer-Songwriter Jonathan Jeremiah sein viertes Studioalbum, welches Ende August erscheint und wie sein Vorgänger Oh Desire schon in den berühmten Konk Studios in London produziert wurde. Auch dieses Mal kam wieder ein großes Streichorchester zum Einsatz und sorgt für Gänsehautmomente an den genau richtigen Stellen. mehr

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Album der Woche: Performance von White Denim

Dieser wilde Ritt durch die Rockwelt dauert erstaunlicherweise nur knapp 33 Minuten. Und was White Denim in dieser kurzen Zeit so alles probieren, verlangt die ganze Aufmerksamkeit der Hörer. 12 Jahre gibt es die Formation aus Austin/Texas bereits, und jetzt scheinen White Denim ihren Sound gefunden zu haben. Das neue Weiterlesen…

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CD der Woche

Album der Woche: Mitski – Be the cowboy

Angeblich ist Mitski peinlich berührt, wenn ihre Musik Menschen zum Weinen bringt. Schade. Vor allem ihr letztes und bislang erfolgreichstes Album “Puberty 2” mit seinen brutal ehrlichen Hymnen auf unglückliche Liebe, Einsamkeit und Orientierungslosigkeit hat eine ähnlich kathartische Wirkung wie mit angezogenen Beinen am Fenster zu sitzen, Regentropfen am Glas zu verfolgen Weiterlesen…

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Album der Woche: Sculptor von Luluc

Luluc sind das hörbar gemachte Sehnsuchtsbild für das Ende der eigenen Rastlosigkeit. Für ein kurzes Innehalten zwischen Quarterlivecrisis und der Frage, wann man seine Eltern das letzte Mal angerufen hat. Dorthinein fingerpicken sich Zoe Randell und Steve Hassett ganz nonchalant und erzählen auf ihrem dritten Album von Kleinstadt-Mittelmäßigkeit, inneren Dämonen Weiterlesen…

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Allgemein

Album der Woche: Quiet Man von Roo Panes

Wie ernst lässt sich ein Folk-Musiker nehmen, der bereits Gesicht einer Burberry-Kampagne war? Ein so naturverbundenes, ehrliches Genre und das auf oberflächlicher Künstlichkeit gebaute Modelbusiness, das passt ja eigentlich so gar nicht zusammen. Aber gemach: Besagter Herr hat immerhin auch Theologie studiert, seine Lieblingsstadt ist Jerusalem, und er steht auf Weiterlesen…

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Album der Woche: Call The Comet von Johnny Marr

Johnny Marr ist einer der “guten” geblieben. Zwar ist er nach seiner Zeit mit “The Smith”  nie so erfolgreich gewesen wie sein Ex Partner Morrissey, aber über seine Ausnahmestellung als Gitarrist gibt es nichts zu diskutieren. Auf seinem neuen Studioalbum zeigt sich Johnny Marr bewusst politisch, aber auch hier könnte Weiterlesen…

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