De Augustine entzückte uns bereits im August 2017, als sein Album “Swim inside the moon” nicht nur auf Stevens’ Label Asthmatic Kitty erschien, sondern sich hier und da eben auch noch wie der Beste anhörte. Schnurrig-schön heulte er da den Moon an, in dessen Wellness-Pool er sich treiben ließ und in dem er sich womöglich auch ein kleines Wettschwimmen mit den Koi-Karpfen eines gewissen Oscars-Anzugs lieferte (der wiederum dem Rapper Gucci Mane nicht mal halb so gut stand). Vom Mond zieht es De Augustine auf “Tomb” zurück zur Erde, wenngleich das Meer und leichtes, gleichförmiges Rauschen des Wassers nicht allzu weit weg zu sein scheinen. Abermals präsentiert er seinen glasklaren Falsettgesang, der sich gemeinsam mit den sanft-zarten Melodien zu zwölf kleinen, perligen Oden an das Leben, aber auch an die Vergänglichkeit formiert.

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