Im Gegensatz zu “Party”, dem sehr reduzierten Vorgängeralbum, sind die Arrangements auf Aldous Hardungs dritten Album geradezu opulent, fast so als hätte die Neuseeländerin einen Vorhang gelüftet. Wieder hat der PJ Harvey Intimus John Parish die Produktion übernommen, aber die Songs klingen viel zugänglicher als früher. Es fällt leichter in die Stücke hineinzufinden.

Die Instrumentierung mit zartem Bass, Klarinette, Saxophon und Piano setzt ihren aussergewöhnlichen Gesang ins richtige Licht und konzentiert sich auf die Essenz der Songs. Der Albumtitel ist stimmig, denn man spürt wie Aldous Harding und John Parish die Stücke so lange designt haben, bis Alles an seinem Platz war. Vielleicht hat Aldous Harding mit “Designer” an Exklusivität verloren, aber das Album wirkt wie ein Befreiungsschlag. 

mehr