Das Amulett der Fuggerin: Geld alleine macht nicht glücklich

Es ist das erste Werk von Peter Dempf, dass ich lese. Er kommt aus Augsburg und kennt sich aus, auch in der Zeit des Jakob Fuggers. Aber erzählt wird die Geschichte der Sybilla Artzt, von Kindesbeinen bis zu ihrer Ehe mit dem reichsten Mann der Welt.

Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt: Elsterkind, Der Griff nach den Sternen und Rosenblüte. Im ersten Teil wird das Heranwachsen von Sybilla Artzt erzählt. Eigentlich wollte ich das Buch da schon weglegen. Über 20 Kapitel mit kurzen Episoden, Sprünge über Jahre, verwirrend.

Aber da mich das Fugger-Thema sehr interessiert hat, lese ich weiter.

Wieder viele Kapitel, Sprünge undurchsichtig.

Ich habe das Buch beim Kapitel 21 im dritten Teil weggelegt.

Mein Fazit: Mir hat Peter Dempfs „Das Amulett der Fuggerin“ nicht gefallen. Ich konnte die Gefühle und Handlungsweisen von Sibylla Arzt bzw. Fugger selten nachvollziehen. Mir sind die Geschichten zu lose erzählt. Trotzdem möchte ich das Werk nicht völlig in der Luft zerreißen. Wer Interesse an Augsburg und den Fugger hat, dem sei der Roman empfohlen.

 

Über den Autor:

Geboren wurde Peter Dempf 1959 in der Stadt Augsburg, der er heute noch treu ist. Er studierte Germanistik, Geschichte und Sozialkunde fürs Lehramt an Gymnasien. Heute lehrt er als Seminarlehrer für Geschichte am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß.

Seine Autorenkarriere begann er 1983 als Funkautor des Bayerischen Rundfunks. Seine Romane starteten 1986 mit dem „Reichstagskomplott“ und 1988 mit dem „Geheimnis des Hieronymus Bosch“. Mittlerweile hat er eine breite Palette von Romanen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht, schreibt Lyrik, Theaterstücke sowie Sachtexte un

 

d wird in neun Sprachen übersetzt.

Seine historischen Romane erscheinen vor allem bei Bastei-Lübbe, wie der letzte Roman „Die Fürstin der Bettler“.

Unter dem Pseudonym Jan Hoffmann erscheinen seit 2014 auch Krimis wie „Tod in Augsburg“ bei Emons.

Schreiben ist ein wesentlicher Teil seines Lebens geworden.

Aus dem Klappentext:

 

Eine antike Goldmünze mit dem Kopf eines Imperators, das ist der Talisman der Patriziertochter Sibylla Artzt. Schon als kleiner Wildfang hat sie den Männern den Kopf verdreht. Nun ist sie zu einer lebenslustigen jungen Frau herangewachsen, und die Junggesellen der Stadt umwerben sie. Doch Sibylla entscheidet sich ausgerechnet für den einen, dem der Zugang in die Herrenstube verwehrt geblieben ist: Jakob Fugger, mächtiger Handelsherr, König der Kaufleute. Während Sibylla in Augsburg das Leben einer Fürstin führt und nur zu oft Mittlerin für Jakobs politische Ränkespiele wird, muss sie erkennen, dass Geld und Macht auf Dauer kein Lebensglück gewähren. Sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie diskutiert mit Martin Luther und Albrecht Dürer, sie drängt Jakob dazu, die erste Armensiedlung der Welt zu gründen. Und wieder nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung: Denn Sibylla trifft auf ihren Jugendfreund Konrad Rehlinger, den sie immer noch liebt. Doch sie ist die Frau eines Fugger. Zutiefst menschlich und faszinierend in seiner Vielschichtigkeit erzählt Das Amulett der Fuggerin die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau an der Seite des mächtigsten Mannes der damaligen Welt.

 

Autor: Peter Dempf

Umfang: 575 Seiten, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag

Erscheinungsdatum: 06.06.2006

Erschienen im: Lübbe GmbH & Co. KG, Verlagsgruppe; Auflage: 2., Aufl.

Preis: 6,99 €

ISBN: 978-3785715727

Post Author: Michael Taube