Album der Woche: Steven Wilson – To the bone

Weia, da war aber jemand angefressen. Etwa zehn Monate ist es her, da ließ Schlagzeuger Marco Minnemann seiner Enttäuschung und Verärgerung über seinen langjährigen Auftraggeber Steven Wilson via Facebook freien Lauf. Der Anlass: Wilson hatte Minnemann und seinem Bandkollegen Guthrie Govan offenbar nicht mitgeteilt, dass die Alben „The raven that refused to sing (And other stories)“ und „Hand. Cannot. Erase.“ mit Gold ausgezeichnet wurden und sie konsequenterweise nicht zur Preisverleihung eingeladen. Um die Story abzukürzen: Der hochbegabte deutsche Drummer teilte Wilson mit, er möge sich diese goldene Platte an einen nicht näher benannten Ort schieben und ist nun Ex-Drummer. Gut, der verbale Testikeltritt wurde später wieder gelöscht, doch eines hätte Minnemann wissen sollen: Steven Wilson ist und bleibt absoluter Alleinherrscher, was seine Musik angeht. Vollkommen egal, ob dabei nun die erfolgreiche Band Porcupine Tree über die Wupper geht oder nicht, vollkommen egal, ob er dadurch als Nerd abgestempelt wird.

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Post Author: Michael Taube